Montag, 9. April 2007
Die gute Nachricht zuerst: Mein Koppf ist zurück aus dem Stand-by-Modus. Da war er jetzt lange. Konnte einfach nix mehr aufschreiben. Das ganze Hausarbeitengeschreibe zu unchristlicher Nachtzeit hat aber anscheinend alte Reflexe aufgeweckt. Das Auge sieht, das Gehirn geht auf Schleudergang, Hände schreiben kleinhirngesteuert. Meist Sätze, die irgendwie platt klingen. Aber auch kein Wunder, nach der Karussellfahrt. Wachmodus wesentlich leistungsfähiger als Stand-bye. Im Stand-by kann niemand den richtigen Kanal finden. Auch besser für meine Energiebilanz. Schlafmodus kostet nur ungenutzte Energie. Und mal ehrlich: Um nichts zu denken, habe ich in letzter Zeit viel zu oft gefurzt. Ganz schlecht für das Weltklima. Sollte also die Outputs meines Reaktors mit irgendeiner Leistung rechtfertigen. Während ich das schreibe, tanzt mir ein Ohrwurm und ein anderer Text im Kopf herum... was mich direkt zum Nachteil führt:
Insomnia? Es ist fürchterlich. Seit Tagen nur flacher Schlaf, der sich anschleicht, wenn die Stadt um mich herum den Lautstärkeregler wieder hochdreht. Was meine Träume angeht... bestenfalls Kreisklasse. Kunststück, wenn man einen Fluxkondensator im Schädel hat, der schon mit offenen Augen alles durch die Mangel gedreht hat. Jedenfalls geht das an die Substanz. Fühle mich phasenverschoben und krank. Mal sehen... muss jetzt die Trommel anhalten und was anderes rausholen. Oder „schlafen“.
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