Sonntag, 17. Februar 2008
Mushirn - Hirnmus
Es gibt eine Studie, laut der wir Migräne-Opfer schneller denken als gesunde Menschen. Das liegt an unseren Neuronen, die ununterbrochen Impulse abfeuern. Ob das jetzt wissenschaftlich wiedergegeben ist? Keine Ahnung, aber ich glaube, dass es stimmen könnte. Ich möchte versuchen, mein Migränehirn zu erklären. Alles beginnt mit dem Anfall und was ich dabei sehe, wenn ich die Augen schließe:
Das Gewitter am Anfang aller Dinge. Bewegung gefriert zu Formen, ihr Wechsel offenbart die Stufen des Seins. Sein ist Form. Sein ist Bewegung. Sein ist das Konkrete im Abstrakten und umgekehrt. Die ganze Welt degradiert zur Möglichkeit. Anspruch auf Existenz erlangt sie lediglich durch ihre Abbildung in meinem inneren Auge, auf der Netzhaut meines Verstandes. Doch ihre Nadis sind vergiftet und ich sehe es: unmögliche Konstrukte! Tanzende Figuren, die unsere Geometrie verspotten. Babylon! Zeichen, in der Vielheit ihrer Bedeutung beraubt. Schmerz ist der Bote, der sie mit mir und der realen Welt verbindet.
Ein entrücktes Notfallfunktionieren, das alle paar Wochen meinem Gehirn schwer zusetzt. Ich denke Trance-Zustände können ähnliche Effekte erzeugen. Für die Meisten dürfte es jedoch nur Kopfweh mit Kotzbonusrunde sein. Unabhängig von dem was ich dabei sehe, es fühlt sich an wie eine Fehlschaltung im Schädel. Als ob man seinen Finger in die Steckdose steckt. Alle Gedanken zittern und vibrieren. Meine Synapsen spielen Elektronen-Ping-Pong. Teilchen checken für die Reise zu ihren Zielsynapsen ein, kommen aber nie dort an. Sie werden bei der Stampede in meinem schock-übertakteten Gigahertz-Prozessor einfach fortgeschranzt. Kicken auf ihrer Odyssee noch zwei, drei Kameraden weg. Hyperaktive, schubsende und panische Elektronen erdrängeln sich den Weg zur Hirnschmelze.
Anders ausgedrückt: Ich fühle mich wie beim Brainstorming von zwei milliarden hochbegabten Physikern. Ich kann nur nicht verstehen, nicht sortieren, nicht organisieren, was sie sich erzählen. Die Informationen gehen in einem ständigen Crescendo und Diminuendo von Geräuschen unter. Sobald ich versuche, das eine Gespräch zu verfolgen, verliere ich im Gegenzug alle Anderen aus dem Fokus. Ich bin dabei, kenne alle Gäste, aber was da geredet wird? Höchstens ein Haufen Hypothesen, rekonstruiert aus tausend mal zweitausend Filmrissen.
Zurück zum Anfang. Wir denken schneller, ja. Aber wir denken auch chaotischer – geschult durch die Anfälle. Unsere Elektronen rasen von Verzweigung zu Sackgasse und finden ihr Ziel nicht. Geschwindigkeit vor Präzision. Mich auf eine Sache zu konzentrieren scheint manchmal unmöglich. Einen einzigen Reiz zu verarbeiten unerträglich. Denke ich über etwas nach, kann ich förmlich spüren, wie die Elektronen im Gehirn Pogo tanzen und sich bei jedem Rückprall voneinander und von meiner Schädelinnenseite in der Orientierungslosigkeit verlieren. Der Gedanke weg, den Faden verloren. Andererseits findet man plötzlich lose Enden anderer Fäden wieder, die längst als verschollen abgehakt wurden. Sie liegen einfach da, wollen aufgenommen werden, von ihrer langen Reise erzählen. Aber bevor ich mich bücken kann, drängeln sich zwei, drei Andere in mein Sichtfeld und schicken den Inhalt meines Cache-Speichers nach /dev/null. Es hört nie auf...
Psychologen oder Ärzte würden wahrscheinlich autogenes Training oder Yoga als Gegenmaßnahme empfehlen. Ich gehe einen anderen Weg: Ich saufe mir die Synapsen weg. Ein Vollrausch, ein paar Millionen Synapsen weniger. Irgendwann sind es nur noch zwei. Die können dann Ping Pong spielen, wie sie wollen – ich bleibe am Ball!
Labels: Hirn, Hirnmus, Migräne, Mus, Mushirn, Synapsen
Montag, 9. April 2007
Die gute Nachricht zuerst: Mein Koppf ist zurück aus dem Stand-by-Modus. Da war er jetzt lange. Konnte einfach nix mehr aufschreiben. Das ganze Hausarbeitengeschreibe zu unchristlicher Nachtzeit hat aber anscheinend alte Reflexe aufgeweckt. Das Auge sieht, das Gehirn geht auf Schleudergang, Hände schreiben kleinhirngesteuert. Meist Sätze, die irgendwie platt klingen. Aber auch kein Wunder, nach der Karussellfahrt. Wachmodus wesentlich leistungsfähiger als Stand-bye. Im Stand-by kann niemand den richtigen Kanal finden. Auch besser für meine Energiebilanz. Schlafmodus kostet nur ungenutzte Energie. Und mal ehrlich: Um nichts zu denken, habe ich in letzter Zeit viel zu oft gefurzt. Ganz schlecht für das Weltklima. Sollte also die Outputs meines Reaktors mit irgendeiner Leistung rechtfertigen. Während ich das schreibe, tanzt mir ein Ohrwurm und ein anderer Text im Kopf herum... was mich direkt zum Nachteil führt:
Insomnia? Es ist fürchterlich. Seit Tagen nur flacher Schlaf, der sich anschleicht, wenn die Stadt um mich herum den Lautstärkeregler wieder hochdreht. Was meine Träume angeht... bestenfalls Kreisklasse. Kunststück, wenn man einen Fluxkondensator im Schädel hat, der schon mit offenen Augen alles durch die Mangel gedreht hat. Jedenfalls geht das an die Substanz. Fühle mich phasenverschoben und krank. Mal sehen... muss jetzt die Trommel anhalten und was anderes rausholen. Oder „schlafen“.
Mittwoch, 4. April 2007
Ansonsten: Heute morgen Hausarbeit nach zweieinhalb Stunden Schlaf abgegeben. Bin völlig erledigt und kann mich gar nicht recht freuen: Nach der Hausarbeit ist vor der Hausarbeit. Nächste Woche muss die nächste fertig sein. Freu mich jetzt schon so dolle drauf, wie auf einen eiternden Speichelstein unter der Zunge.
Gehe gerade durch eine massive Ohrwurm-Phase... springt von "Ich liebe deutsche Land" zu "Ins Wasser fällt ein Stein" zu "Can't get it wrong". Unkontrolliert! Macht mich noch wahnsinnig. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mein Hirn in diesen Ferien so beschleunigt habe, wie seit Jahren nicht mehr. Das arme Ding weiß einfach nicht, was es mit dem ganzen sauerstoffreichen Blut anfangen soll. Ist ob der plötzlichen Aufmerksamkeit die ihm Zuteil wird völlig verunsichert... pfiffelt, summt und singt vor Verlegenheit in einer Tur... "Wosd'n hergnumma hosd, do duusd'n wida hie!". Versuche mit einer Haindling-Therapie dagegen zu kämpfen. Funktioniert prächtig, hat mir acht neue Feedback-Schleifen verpasst. Ausweglose Situation. Schlaf könnte helfen. Brauche dringend downer...
Dienstag, 27. März 2007
Ich hab mich in dem Moment geschämt, weil ich seit so langer Zeit nix mehr geschrieben habe. War immer der Meinung, ich hätte der Welt nix mehr zu sagen. Und wenn man das Gefühl hat, der Welt nix mehr zu sagen zu haben, dann kann man das auch schlecht aufschreiben. Wär ja ein blödes, langweiliges Posting... "Mir is fad!"... "Die Welt ist blöder als Pingu!"... "Alle fies, außer Star Wars IV-VI"!
Jedenfalls habe ich erkannt, dass es ja eigentlich nicht darum geht, der Welt etwas zu sagen. Es geht darum, das einem die Welt etwas gesagt hat, das man gar nicht wissen wollte. Deshalb schreibe ich's meistens auf. Aus Angst, es könnte da iregendwas schlecht werden in meinem Kopf. Etwas, das ich wieder rauslassen muss, bevors komisch aus meinem Ohr riecht. So ähnlich wie bei Witzen, für die man sich schon verstecken möchte, wenn sie einem einfallen. Behält man solche Gedanken zu lange für sich, rennen sie einem die Schädeldecke von Innen ein. Durch das Schreiben entsorge ich also literarische Ohrwürmer.
Jedenfalls will ich wieder öfter texten. Kleinigkeiten. Autonome Hirnbesetzer ausbuchten. Hasstiraden über Pingu und seine eierlegende Sippe in Webdings verfassen. Oder das Jazz-Schreiben erfinden! Funktioniert wie die Musikrichtung: Man benutzt dieselben Noten - respektive Buchstaben - wie erfolgreiche Populärkünstler, arrangiert sie aber so, dass es Hörern den Borkenkäfer aus der Hirnrinde treibt...
Kelly-Propelly juckt der Griffel... und er wird sich daran kratzen!
Donnerstag, 2. Juni 2005
Demaskierung
Diese Woche aus purem Zufall einen großen Fernsehmoment erlebt: Die Demaskierung der Verona Poth (t.a.f.k.a. Feldbusch). Jahrelang wusste ich nicht, ob die Frau nur mit inszenierter Dummheit kokettiert oder wirklich brain-technische Nulllinie fährt. Antwort?
Die Frau wäre unfähig das Wort kokettiert zu lesen, geschweige denn zu schreiben.
Es ist ja auch leicht, bei „Wer wird Millionär“ schlecht auszusehen. Aber das, Verona? Sogar mit High Heels auf 40-cm-Styroporplatten hättest Du eine besser Figur gemacht...
Was wurde 1998 in Deutschland eingeführt:
a) Rechtschraibreform
b) Rechtschreibräform
d) Rächtschaibreform
Antwort Verona: „Hmmm... da muss ich überlegen!“. Dann folgt eine ausführliche Beschreibung, wie sie sich Ihre ersten Geschlechtskrankheiten bei Dieter Bohlen geholt hat (Ironie!). Das Publikum am Johlen. Mario Barth schüttelt nur noch mit dem Kopf und quiekt vor Verzweiflung. Walter Sittler verbirgt sein Gesicht hinter seinen Händen. Günther Jauchs Kopf raucht beim hoffnungslosen Versuch, die Situation charmant aufzulösen.
Verona insistiert auf Ergebnis b): Rechtschreib-e-räform - wie sie es wiederholt vorliest. Das Publikum stöhnt! Moderne Gladiatorenkämpfe, die Massen drehen den Daumen längst Richtung Australien, wollen vor der Enthauptung aber noch mehr Blut sehen.
Veronas Ohren funktionieren Gott sei Dank besser als ihr Gehirn. Nach Minuten der peinlichen Berührtheit und unzähligen - wenig schmeichelhaften - Anekdoten aus Ihrem Privatleben, lässt sich t.A.f.k.a.F. die Lösung einsagen. Antwort c)...
Geschafft! 50 Euro in der Prada-Handtasche.
Die folgende Odyssee zu 125.000 Euro in Gänze wiederzugeben, würde meine Web-Seite sprengen. Nur soviel: Es war bizarr, es war peinlich und es hat gezeigt, warum sich Poth auf gehirntot reimt.
Oder wie Verona es selbst ausgedrückt hat: „Mir hat [Namen vergessen] mal gesagt, dass ich allen Le-nenikern in Deutschland Mut mache!“
... dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
Kelly-Propelly
PS: Die WwM-Frage war nicht exakt so gestellt, aber sinngemäß stimmt's!
Montag, 21. März 2005
Die Komentarfunktion steht wieder. Und man muss sich nicht mal mehr dafür registrieren - toll! Vielleicht melden sich jetzt wenigstens die Spam-Bots wieder bei mir. Wär schön, auch wenn's nur ein herzloser Haufen von Nullen und Einsen ist.
Ach ja! Einen Umzug hat Intodreams nach über sechs Jahren beim Hauswirt Finkelstein (1und1) auch hinter sich. Wohnt jetzt beim billigen Jakob (Strato) und schämt sich etwas dafür. Hat aber mehr Platz (40 MByte) und fließend Warmwasser (Cgi-Scrpits). Kostet auch nix im ersten Jahr...
Das kam mir allerdings schon beim Unterschreiben komisch vor... seit Samstag tun mir auch die Nieren weh. Wahrscheinlich hat dem billigen Jakob sein billiger Sohn sie mir über Nacht rausgeschnitten - alles hat seinen Preis. Aber geräumig und schön mollich is hier.
Wahnsinn, was so passiert
Beim Ausmisten meines Schreibtisches bin ich auf eine uralte CD gestoßen. Hab sie ins Laufwerk gelegt und sehr gestaunt. Michi hatte mir die irgendwann in der Computer-Steinzeit gebrannt.
Ein Backup meiner 200 MByte Festplatte. Auf der konnte man damals X-Wing, Tie Fighter, Sam'n Max, Strike Commander und Day of the Tentacle gleichzeitig installieren... WOW! Neben Saves zu Perlen wie UFO, Alien Legacy und Sternenschweif fand ich was noch cooleres:
Meine ersten literarischen Gehversuche von 1997! Vieles, naja, fast alles ziemlich peinlich. Aber Ihr kennt mich... ich lasse Euch immer teilhaben:
„Manchmal ist es verlockend, überhaupt nicht dagegen zu kämpfen. Die Türe zum Wahnsinn zu öffnen und den kleinen Schritt zu tun. Was hält den Menschen, was hält mich in dieser Welt? Die Welt ist leiden und der Wahnsinn vergessen! Ich habe noch nicht den Mut den Schritt zu tun. Aber ich Stecke ab und an meinen Kopf durch die Tür und lasse meinen Geist einige reinigende Sekunden im Irrsinn atmen. Und während dieser kurzen Zeit, während die Grenzen verfließen, hoffe ich über die Schwelle zu stolpern und die Türe hinter mir ins Schoss fallen zu sehen.“
... pathetisch. Aber ich fand's beim Lesen irgendwie gut. Sollte wohl mal eine Kurzgeschichte werden. Leider weiß ich nicht, was ich damals draus machen wollte.
Schnappschuss: Bei South Park erklärt Gott den Knirpsen gerade, dass sie keine Periode haben, sondern wegen einer Darmentzündung aus dem Hintern bluten. Ach ja, Gott sieht übrigens aus wie Urmel aus dem Eis und der greise Rod Stewart singt in seinem Rollstuhl: „Hose macht, Hose macht“. Scheint so, als ob die Drehbuchschreiber auch ab und zu mal durch die Türe stolpern – und dafür sogar Kohle bekommen.
PS: Irgendwie extrem, wie South Park ins Groteske abgleitet, wenn man eine Inhaltsangabe in drei Sätzen liest...
Dienstag, 7. Dezember 2004
Lieber Googlebot.com (24.11.04)
Am 29.03.04, dem 15.04.04, dem 01.05.04 und sogar zu meinem Geburtstag hast Du vorbeigeschaut... fast zweiwöchentlicher Besuch. Dagegen sind inktomisearch.com und x1crawler3-1-0.x-echo nur billige Nutten vom Straßenstrich (man munkelt, ihre Server stünden in Tschechien, knapp vor der deutschen Grenze)!
Neuerdings biedert sich sogar msnbot ständig an... von dem kriege ich aber Gänsehaut! Erst hängt er auf jeder angesagten Website der Welt ab und bald zettelt er mit seinen neuen Freunden Aufstände in München an... ich wette der Flegel trägt Schnurrbart.
Nur von September bis Dezember 2004 fehlt jede Spur von Dir. Wundert mich kaum... der ganze Weblog-Wahn hält dich bestimmt auf Trab. Es muss mühsam sein, die fiesen kleinen Fabeln unserer aufmerksamkeitsdefizitären Generation zu durchforsten... oder Stichwörter wie Warzenweichmacher und Epoxit-Harz auf Haufen zu tragen und zu sortieren.
Ach Googlebot, wie soll ich Deine Treue je zurückzahlen? Vielleicht mit laxeren Regeln in der Robots.txt? Oder soll ich endlich ein favicon.ico zeichnen? Das suchst Du doch schon seit Jahren vergeblich. Hmmm, ich schreibe Dir einen meta-Tag mit den Wörtern, die Du so gerne magst. Lass es Dir schmecken und wir sehen uns dann in meinen Log-Dateien.
Dein,
Intodreams
meta name="keywords" content="Titten, Sex, Angelina Jolie, Crack, kostenlos, Jamba, der bekloppte Frosch,..., Klingeltöne, Angela Merkel, Sahnesteif"
Long time no blog! (25.10.04)
Was meine Person betrifft, kann ich wenigstens das Vorurteil Kontaktschwäche entkräften: Habe neulich in der Badewanne herausgefunden, dass ich mich mit meinem Hohlkreuz am Wannenboden festsaugen kann. Das macht mich zu so einer Art Superheld mit Super-Kontakt... oder Super-Freak mit Super-Körperdeformation. Falls irgendwann mal die Welt auf dem Kopf steht, kann mir jedenfalls nix passieren. Zumindest wenn ich bade.
Mit besten horizontalen Fixierungen,
Kelly-Propelly
Uahhh! (23.04.04)
Der Typ hat seinen Pimmel in der Hand und wichst!!!
Ich schau wieder weg und versuche abzuhauen. Er läuft aber ebenfalls schneller. "Wohnen sie in der Nähe", fragt er und ich bin so baff, dass mir nur einfällt: "Ja, irgendwo in der Nähe wohne ich". "Machen Sie nicht?", setzt er nach. "Nein, ganz sicher nicht!!!", höre ich mich sagen und biege rechts ab. "Schönen Abend noch!", ruft er mir nach. Aber da hat mein Ur-Instinkt schon auf Fluchtmodus geschaltet. In der Wohnung angekommen, lasse ich ohne Licht die Rollos runter und hoffe, dass er wenigstens kein krankhafter Stelzbock ist... Neuperlach is self-fucking hell!
Geschockt,
Kelly-Propelly
Wie der Pilz ans Geschlechtsteil kommt! (15.04.04)
Eine sehr beleibte, ältere Dame zieht sich den rechten Schuh aus und beginnt wie wild an ihrem Fuß zu kratzen. Letztlich stellt sie ihre Tatze auf den gegenüberliegenden Sitz und pult wie eine Besessene zwischen ihren Zehen herum. Auf den Kunstledersessel rieselt eine unsagbare Menge toter Haut.
Das ganze Schauspiel dauert etwa 20 Sekunden, mir kommt es wie ein ganzes Jahr bei GameStar vor (kleiner Gag ;-).
Jedenfalls liegt da jetzt dieser Fußpilz-Nanga-Parbat und niemand außer mir scheint den fungischen Fallout zu bemerken. So kommt was kommen muss: Ein argloser Passant setzt sich rechts daneben – Glück gehabt – pflanzt dann aber seinen Rucksack in die horriblen Hyphen.
Was hätte ich in diesem Moment kotzen können… und was wäre passiert, wenn sich eine junge Dame im Minirock auf die Bank gesetzt hätte? Ich überlasse das eurer Fantasie oder verweise vornehm auf die Überschrift.
Euer würgender
Kelly-Propelly
PS: Die Schmuddel-Oma hat kurz vor der Quiddestraße ihre Hufe übrigens noch mal ausgiebig an dem Sitz gewetzt… aber eher an der Unterseite. Also genau auf der richtigen Höhe für eine zünftige Kniekehleninfektion – wollte ich nur noch nachschieben!
PPS: Noch ein Tag übrig… flaues Gefühl, aber schon richtig so – denke ich!
Yupp-ihhhh - mehr Urlaub! (21.03.04)
Man hat mal wieder viele Live-Bilder von der Front gesehen… sah lange Zeit schlecht aus für die Amis. Ihre Verbündeten mussten auch ganz schön bluten. Washington war total kaputt, sogar Paris wurde anscheinend platt gemacht.
Am Schluss hat Amerika aber doch gewonnen… nach nur zwei Stunden – geht halt alles schneller im Lande des Fast Foods. Und der amerikanische Präsident sagte, dass die ganze Welt jetzt einen neuen Feiertag hat… er nannte es »Independence Day«, glaube ich. Freue mich jedenfalls jetzt schon auf den vierten Juli – gehe da wahrscheinlich Rad fahren!
Komisch nur, dass hier in München gar nix kaputt ist… es steht zumindest noch alles! Deutschland darf bei den Erwachsenen halt nicht mehr mitspielen. Oder es liegt an der CSU: Die sorgen für Recht und Ordnung, da hat kein Iraki eine Chance – wird sofort an der Grenze zurückgeschickt… wahrscheinlich nach Frankreich!?
Schön, dass die Richtigen wieder gewonnen haben! Weiß jemand von Euch mehr darüber?
Euer Kriegsberichterstatter,
Kelly-Propelly
Tageskorrespondenz (09.03.04)
Datum: Dienstag, 9. März 2004 12:19
An: Mich
Betreff Leaving Las Neustadt
Ich habe gestern im großen Duell gegen das Schicksal jede Menge Dinge
verspielt...
... mein Seelenheil, als ich dem Mann am Bahnhof die Starthilfe
verweigerte.
... meine Chance auf eine zweite Chance, als ich nach einem beherzten
Griff in meine Tasche zwei Teile meines Autoschlüssels in der Hand hatte
und in Neustadt gestrandet war.
... Daniela S.'s Wohlwollen, als ich nach ihrer Aussage, ihr wäre noch
nie aufgefallen, dass bei Männern ein Hoden größer sei, vehement die Einführung eines
Fick-Führerscheins postulierte.
Aber macht mir das was aus? NEIN! Ich werde dem Schicksal auch weiterhin
fest in seine fiese Visage blicken und mit einem Lächeln auf den Lippen
durchs Leben ziehen! Abgebrochene Schlüssel und gespaltene Gaumen,
Hackstöcke und Freundschaften sind nur kleine Stolpersteine auf meinem
unaufhaltsamen Marsch ins Glück...
Von: Kelly-Propelly
Datum: Dienstag, 9. März 2004 13:24
An: Bruderherz
Betreff AW: Leaving Las Neustadt
Hahahahhaha... Fickführerschein! Bin ich dafür. Dreißig
Pflichtstunden im Leierkasten bei einer staatlich geprüften
Ficklehrerin... Gesamtkosten: 3000 Euro plus Hepatits-B- und
Aids-Test! Ergebnis: Führerschein Klasse F! Sehr schön!
Von: Bruderherz
Datum: Dienstag, 9. März 2004 14:30
An: Mich
Betreff AW: AW: Leaving Las Neustadt
LOL!!! Ein sehr gutes Konzept! Und gibt man den Fickführerschein in
staatliche Hand, kann ihn die Regierung zur Aufbesserung der
Rentenkassen hernehmen! Das ist noch sicherer als die Raucher ausbluten
zu lassen! Jugend dieser Welt: fickt für die Alten!!!
Tja, Leute! So großartige Diskussionen verpasst Ihr täglich, weil Ihr Euch standhaft weigert das Forum zu benutzen... auf geht's!!
Kelly-Propelly
Tipp: MIA. - Hungriges Herz, von der neuen CD »Stille Post«
Are we the fat prey of madness? (03.03.04)
In Afrika könnte ich mit derselben Summe ein Kind ein Jahr lang in die Schule schicken. Deutschland krankes Vaterland, mehr fällt mir dazu im Moment nicht ein. Doch:
Ich hab das Geld ja ausgegeben… bin wohl auch krank!
Kelly-Propelly
Sachen die rulen: Mia, Videotext, die ultrakäsige Titelmelodie von Miami Vice und Captain Future!
Alles wird sich ändern, wenn wir groß sind… (25.02.04)
Danke lieber Volksmund, unter so verrückten Bedingungen kann jeder große Reden schwingen!
Kelly-Propelly
Subdermal stinkt alles! (23.02.04)
Jedenfalls finden Sie da in der letzten Folge heraus, dass die Alpen aus Müll bestehen und die Österreicher nur Grasteppiche drüber gelegt haben… so geht’s mir heute mit Neuperlach. Überall liegt Schnee und es sieht fast aus wie ein richtiges Stadtviertel, wo sich’s leben lässt.
Aber kaum schiebt man den Zuckerguss per Pedes etwas zur Seite: Die ganze Illusion beim Teufel! Überall Hundescheiße! Perlachstan is hell… und Hölle ist kein Ort, Hölle ist ein Zustand!
Meine liebsten Song-Zitate:
»You've got venom in your stomach, You've got poison in your head« (Stichwort: Migräne)
»I feel like an Astronaut, in a submarine« (Stichsatz: Ein Franke in München)
Wer weiß die Lieder- und Bandnamen? Ab ins Forum mit der Antwort!
Kelly-Propelly
…!?!… (12.02.04)
OK, jetzt geht’s wieder… im Klartext: Ich bin aus meinem Anzug rausgewachsen! Und zwar horizontal! Ist das zu fassen? Da versuche ich drei Jahre lang zwecklos was Speck auf die Rippen zu kriegen. Und gerade heute Abend – wo ich es überhaupt nicht gebrauchen kann – stelle ich fest, dass es funktioniert hat.
Da muss ich morgen wohl circa 6 Stunden lang die Luft anhalten… hoffentlich spricht mich niemand an.
Kelly-Propelly
Betreff: Kritzeleien in Kaufland-Toilette (11.02.04)
Tiefsinnigkeiten a la „Deutschland ist der Zahlmeister Europas“ könnt Ihr gleich aufs Klopapier schreiben und mitsamt Eurem Bierdünnschiss Richtung Kläranlage schwanken - da bleibt die Message wenigstens in den Schwebstoff-Filtern hängen.
Kelly-Propelly
Immer im Kreis! (10.02.04)
War gestern zum dritten Mal im Hugendubel und da lag sie. Aber leider hatte ich meine EC-Karte verloren… meine Kreditkarte wollten sie ums verrecken nicht haben. Schon blöd.
Im super-hippen-Swatch-Lifestyle-Shop 20 Meter weiter hätte ich mir damit einen verdammten 3000-Euro-Chronographen mit Atomen drin leisten können. Aber für eine schäbige 30-Euro-DVD muss es ja unbedingt die EC-Karte von der Rübenbank sein. O tempera, o mores!
Der verfluchte Kelly-Propelly
Trivia: Atlasse ist eine ebenso korrekte Pluralform von Atlas, als wie (komparativus frankoniae) Atlanten!
Hallo Besucher, (03.02.04)
Heute ist die erste Urlaubskarte – von meiner lieben Schwester übrigens - in meinem Briefkasten gelandet… seit ich hier wohne. Und jetzt bin ich in sehr menschenfreundlicher Stimmung.
Habe auch beschlossen, mehr Karten haben zu wollen… eine ganze Wand voller Postkarten wäre nett. Also fangt an, bitte!
Kelly-Propelly
Nun... (02.02.04)
Ab in den Müller Markt. Da verlangen sie doch tatsächlich unglaubliche 50 Ekü, den »Fluch der Karibik« verhökern sie aber für schlappe 18 Duplonen... Zurück zum Hugendubel und doch nach der B5-Box gefragt. Hab mich aber nur getraut, weil die Verkäuferin irgendwie hässlich war… hier taugen nämlich sogar die Verkäuferinnen zum Model. Und als Kunde der nach Babylon 5 im Sonderangebot fragt, kommt man sich ja ohnehin schon minderwertig vor.
Fühle mich hier wie Smeagol: Der hässliche Nerd mit dem Schlüssel zur Welt am Finger und dem Körper eines verhungerten Kindes... und zwei wildwüchsigen, geilen Haaren am Rücken! Netter Smeagol… netter Fisch… netter Kelly-Propelly… garstige Models!
Kelly-Propelly
Tagesbilanz: (29.01.04)
La vita est bella…
Kelly-Propelly
Fundstück des Tages: (27.01.2004)
Schreibt es ins Forum und gewinnt… etwas geiles ;-)
Kelly-Propelly
Auffällige Dinge: (26.01.04)
2. »Oder möchten Sie ständig daran erinnert werden, dass Sie eine Slip-Einlage tragen?«, ist der absurdeste Slogan aller Zeiten: Erstens will ich auch nicht die ganze Zeit daran erinnert werden, dass die geile Tussi im Fernsehen gerade zwischen den Beinen rausblutet. Und zweitens wird sie und alle anderen Monatsbluter durch den Spott ja ständig darauf hingewiesen – bis zu 18 Mal am Abend… je nach Sehgewohnheiten. Arme Frauen, für Euch muss das Leben nur noch aus Regeln bestehen… Sorry, der musste kommen.
Oh Mann,
Kelly-Propelly
Blog till you drop!
Wer bin ich, wo gehe ich hin, was ist der Sinn des Lebens… das frage ich mich auch. Deshalb gibt es doch nix besseres, als jemanden zu treffen, der offensichtlich noch planloser rumsitzt. Die Frau in der U-5 heute Abend zum Beispiel:
Die hat doch tatsächlich ein Buch mit dem Titel »Tarot für Dummys« gelesen – und damit wohl alles über Ihr Leben verraten… was für ein Loser – hab ich gedacht und mich wieder ganz tief in den »Herrn der Ringe« vergraben.
Kelly-Propelly
Hmm… (20.01.04)
Etwa wenn ich von der Arbeit nachhause komme und eine ganze Büchse Tunfisch verputze. Ich sehe dabei immer den armen Flipper vor meinem inneren Auge... wie er im japanischen Treibnetz erbärmlich zugrunde geht – und dann kaufe ich auch noch den billigen Stoff mit Öl… vom Penny Market!
Im Moment hasse ich mich vor allem für eine Entscheidung: in eine Wohnung mit fensterlosem Klo zu ziehen. Das war wirklich falsch - aber Flipper bekommt seine posthume Rache.
Smelly-Propelly
18.01.04
1. Ein Schlechtes Essen mit einem guten Freund
2. Etwas kaufen, das Du nicht brauchst
3. Wissen, dass Du etwas gut kannst
4. Nachhause kommen
5. Familie
Kelly-Propelly
Zittert vor Puck! (15.01.04 )
Leute, wenn das passiert, sind wir alle verratzt!
Kelly-Summ-Summ
Getz ma’ Butta bei die gefillte Fisch! (03.12.03)
„Der allmächtige Herr Jesus kann nix! Nix kann der allmächtige Herr Jesus! Der kann mir net mal machen, dass mir einer steht – der Idiot!“
Hmm… was geht in diesem abgestürzten Gehirn vor? Warum sollte unser Erlöser Interesse an der Erektion eines Straßenbewohners haben? Stigma-Penetration mit Infektionsgarantie?! Mein lieber Herr Gesangsverein, da hat der Herr Jesus aber bessere Alternativen!
Der Kelly-Propelly!
"But it all was Bullshit..." (28.10.2003)
Hugo is back on the web! Unter www.der-hannes.com könnt Ihr seine echt gelungene neue HP anschauen.
So long,
Kelly-Propelly
PS: Hi Volker! Schön, dass Du noch ab und zu vorbei schaust!
20.10.2003
Kelly-Zzzzss-elly
Die Sache mit den Amokläufern: (18.10.2003)
Bullshit: Jugendliche laufen wegen der verkackten U-Bahn-Musik Amok! Ich habe heute erst wieder gedacht: Mensch, das ist echte Scheiße! Klingt wie Klassik, nur verpfuscht. Marke: Prager Kriegsversehrten-Orchester spielt Rondo Veneziano auf Maultrommel, Holzbein und Triangel - übrigens alles Instrumente, die man mit einem Arm benutzen kann. Echt schlecht!
Asta luego, Kollego!
Kelly-Propelly
Die Sache mit der Horror-Oma: (16.10.2003)
Danke an die Ältere-Damen-Fraktion… im Voraus!
Kelly-Propelly
Schreiben in Scheiben oder »darf´s ein wenig mehr sein«? (13.10.2003)
Trenne das Hilfsverb nie mehr als neun Silben vom Verb. Schreibe keine Sätze, die länger sind als 25 Wörter. Konstruiere einen Text, der 980 Zeichen hat… nicht 979 oder 981, nein 980 soll er haben… und derjenige sei verdammt, der 983 Zeichen zu Papier bringt! Kennt eigentlich noch jemand die heilige Handgranate von Antijochia?
Noch mehr »Insights«? Benutze auf keinen Fall »nicht« und bloß nicht »kein«: Das sind böse Verneinungen, die den Textfluss stören und Leser beim Denken behindern. Ach ja, werden Sie auf jeden Fall Passivkonstruktionen los. Durch Passiva werden Texte nur aufgeblasen und der Autor stellt sich selbst in den Vordergrund…
Na ja, wie Ihr sicher gemerkt habt, hat sich hier einiges geändert: Schwarz auf weiß ist die Devise! Keinen Tant und Tönnef mehr, schlichter Text! Intodreams schrumpft zum Weblog von Kelly-Propelly. Wer’s lesen will ist willkommen, alle anderen gehen auf www.myass.com!
Ach so, Einladung an alle die Intodreams noch besuchen: Ihr seid herzlichst eingeladen zu unserer Halloween-Feier am 31.10.2003 in Münchsteinach. Es gibt Bier, Sekt und Ramazotti – muss ich noch mehr Argumente vorbringen? Na also!
Preisausschreiben: Wie viele Verstöße gegen die oben aufgeführten Regeln sind im Text versteckt? Antworten bitte ins Forum (Preis gibt’s auf der Feier).
Bis Halloween,
Kelly-Propelly
Kampf gegen den Frohsinn (19.02.2003)
„Ritas Welt“, „Sieben Tage, sieben Köpfe“, „Die Camper“, „Salto Postale“, „Krüger sieht alles“, „Freitag Nacht News“, „Die Wochenshow“, „Comedy Kids“
... nehmt einfach das Fernsehprogramm, legt euren Finger auf die Spalte „Comedy“ und studiert die Liste des Grauens. Jede dieser Sendungen beweist: Wir Deutsche sind unkomischer als der erste Flipper nach seiner Querschnittslähmung. Aber wir können aus der Not eine Tugend machen und erfinden einfach Schabernack nach Plan. Denn Regeln aufstellen und befolgen... das können wir immer noch am besten.
So entstand im Landratsamt Kerpen 1953 der Karneval. Mit einem 2.865 Seiten umfassenden Regelwerk, das in seiner endgültigen Fassung von 1959 (in der vierten, revidierten Auflage) den Frohsinn fest im deutschen Grundgesetz verankert. Hier die wichtigsten Auszüge:
Zu Karneval haben sich die Deutschen in dazu vorgesehenen Festsälen, und/oder Straßenzügen zu versammeln und dort weiter nach KFV (Kerpener Feierverordnung) vorzugehen.
1. Auf das Kunstwort „Helau“ und/oder einen musikalischen Tusch hat im Saal fröhliches Gelächter einzusetzen und es soll/muss mit „Helau“ geantwortet werden.
2. Bei einsetzender Musik wird geschunkelt. Wer beim Singen einen richtigen Ton trifft muss mit Gefängnis- und/oder Geldstrafen rechnen.
3. Spirituosen sind zu konsumieren und ein Blutalkoholwert von mindestens 0,6 Promille anzustreben (Siehe auch: Fördermaßnahmen für Punkte 5 und 6).
4. Zu fortgeschrittener Stunde sind Polonäsen zu initiieren. Nichts repräsentiert die Ausgelassenheit des Deutschen so unbestrrrreitbarr, wie eine Polonääse, die sich einem unaufhaltbarrrem Lindwurrrrrm der Frrrröhlichkeit ähnlich im Gleichschrrrött durrrch die Massen schlängelt und jääden derrr sich ihr in dään Wäääg stellt näääderrrwalzt... ähm... hüstel!
5. Während der Polonäse hat der Erwin der Heidi von hinten an die Schulter zu fassen.
6. Auf den Fluren sind Pferde zu positionieren, Würste mit zwei Enden zu servieren und, falls ausreichend Personal vorhanden, die Löcher aus dem Käse zu entfernen.
Ja, bald wird das skrupellose Spaß-Regime wieder drei Tage lang über Deutschland herrschen. Regimetreue Garden, marodierende Funkenmariechen und inzuchtgeschädigten Faschingsadelige besetzen unsere Strassen.
Darum will ich die Gelegenheit nutzen und öffentlich zum Kampf gegen den Frohsinn aufrufen. Ich fordere außerdem die Jury von Montreux auf, verstärkte Kontrollen durchzuführen und Mirko Nontschew die silberne Rose abzuerkennen. Deutschland muss seine Grenzen außerdem für den internationalen Humor öffnen und reaktionäre Elemente wie Mike Krüger, Rudi Karrell und Otto Walkes ins Exil nach Zürich schicken. Prunksitzungen dürfen nur noch als Mahnmal für die Tötung des Humors übertragen werden - in schwarzweiß und kommentiert.
In diesem Sinne: Geht nicht auf die Straßen und schaut lieber die Wiederholung von Roseanne.
Euer Che-Guelly-Propelly!
PS: Wer den schönsten Satz mit den Worten Qualität, Deutschland und Humor formuliert und ins Forum schreibt, gewinnt einen Senfkrapfen der Bäckerei Roth/Münchsteinach. Der Preis wird persönlich übergeben oder per Post geschickt. Viel Glück!
Ja, is denn scho wieder Weihnachten!? (13.12.2002)
Den ersten Sinneseindruck stopft mir der erbarmungslose Aldi-Wecker ins Ohr: Grauenhaft verzerrte Klänge hämmern auf mein Trommelfell... sie stammen ganz eindeutig aus dem Äther einer dämonischen Todesdimension.
“Last Christmas, I gave you my heart, but the very next day...”
Ein böses Omen, das den Tag überschatten wird?
Frisch gewaschen und in bester Laune verlasse ich das Haus. Mein KFZ ist etwas eingefroren. Macht nichts, wozu gibt es denn Eiskratzer! Es dauerte sehr, sehr lange bis der Frost die freie Sicht aus den Frontscheiben freigab. Im Auto bemerke ich, dass mein linker kleinen Finger taubgefroren und gefühllos an der Hand baumelt. Zuerst ärgere ich mich natürlich, freue mich aber gleichzeitig, dass es mich an dieser Extremität wenigstens nicht mehr frieren kann. Außerdem bleiben ja noch neun übrig. Alles im Zen...
Der Radiomoderator sprüht vor Esprit und Weihnachtsvorfreude. Er erzählt, dass er es kaum erwarten könne „Last Christmas“ aufzulegen. Diese Bemerkung lässt in meinem Kopf einen Schalter klicken. Jeglicher Selbstbeherrschung beraubt und mit hochrotem Kopf beginne ich zu krakeelen:
„Er ist des Teufels!“
Ein Kind am Zebrastreifen deutet mit dem Finger auf mich und verzieht das Gesicht zur Grimasse...
Mein kleiner Finger zuckt. Zurück im Leben! Und genau rechtzeitig: In meiner Nase juckte es fürchterlich...
In der Uni dasselbe wie immer. Ein Hund bellt, ein Kind lacht... 280 Krummrücken kichern über Statistik-Scherze – das volle Leben! Auf dem Heimweg durch die zugigen Straßenschluchten Erlangens fährt mir ein Eishauch von Schnee-Tief Götz-Rüdiger zwischen die Beine. Beim Schließen des Hosenstalls denke ich: „Hmmm... hätte geschworen die gestreifte lange Unterhose wäre längst in der Altkleidersammlung.“
Gott sei Dank für meinen oberflächlichen Schlaf. Andernfalls wäre ich wohl in Lummerland geblieben, als der Seitenstreifen sanft am Lenkrad rüttelte. Das war knapp... so fühlt sich also Sekundenschlaf hinterm Steuer an. Gelegen kam auch die nervöse Tanzeinlage meines Kombis um eine enge Kurve wenig später. Ich war wieder hellwach und hätte locker bis Mittelsteinach durchfahren können. What a day for a daydream...
Home sweet home! Ich sitze vor dem Computer und lasse mich von den sanft anbrandenden Gammastrahlenwellen des Monitors beruhigen. Als ich mir ein Glas Bier mit der Tastatur teile, wird selbige offenbar krank. Die STRG-Taste verweigert den Dienst und die Plus-Taste bleibt ganz faul unten kleben. Das Beweist: Alkohol ist definitiv schädlich...
Bei Amazon.de sehe ich, dass es „Last Christmas“ endlich wieder als Maxi zu kaufen gibt. Jetzt steht der Weltherrschaft des Teufels also nichts mehr im Wege. Ich gehe ins Bett und warte auf den Radiowecker...
„... you gave it away, but this year, I’m saving my tears and give it to someone special...“
Intodreams und die Kellys wünschen allen drei Besuchern ein fröhliches und besinnliches Weihnachten!
Krrri...Krrrah...Krrrröpfe zum Anärgern! (14.11.2002)
Da gehe ich durch Erlangen und mein Magen meldet sich. Er hätte jetzt Hunger und könnte eine Kleinigkeit vertragen. Na gut, halten wir eben bei der Bäckerei am Bahnhof. Mir stechen die Butterbrezen ins Auge. Mein Magen scheint auch begeistert, weil er jetzt deutlich hörbar knurrt. Ich bestelle, zahle, beiße in die Breze und... bin entsetzt!
»Dass-ja-Margarine!!!«
Markenschwindel! In Bayern hat auf einer Butterbreze auch Butter drauf zu sein -- nix anderes! Weil: Butter kommt immer aus dem Euter und Margarine kann man aus allem machen. Inklusive altem Frittenöl oder Gummistiefeln! Merke: Die weltweite Verschwörung der Bäckergilden unter Führung des H.R. aus M. an der S., schreckt zur Gewinnmaximierung vor nichts zurück!
Der Weltbild Versand schickte mir einen Brief. Der Oberboss persönlich hatte ihn verfasst und unterschrieben. Ich wäre ein großartiger Kunde, weshalb ich mir jetzt ein Geburtstaggeschenk aussuchen dürfe. »Wie nett«, dachte ich, suchte mir die Uhr mit Weck- und Hygrometer-Funktion aus und schickte den Coupon zurück an den Boss – der hatte übrigens eine tolle Schrift... fast wie gedruckt!
Einige Tage später kam ES an... Nix gegen Plastik als Werkstoff! Es hat seine tollen Eigenschaften ja bereits in der Raumfahrt unter Beweis gestellt. Aber die Baumasse dieser Uhr sieht schäbiger aus als polnischer Teer. Außerdem sind Dellen drin, als ob ein klumpfüßiger Bernhardiner über die Oberfläche gelaufen wäre (bevor sie eine Chance zum Aushärten hatte).
Der Abschuss: Die Zeiger der Uhr sind ein ganzes Stück südöstlich der Mitte des Ziffernblattes montiert. Folge: Die „Uhr“ geht immer falsch! Aber auf eine sehr kreative, weil unvorhersehbare Weise.
Hätte ich gewusst, dass taiwanesischen Vollwaisen diese „Chronometer“ in einer Blindenwerkstatt für Kinder mit chronischer Mittelohrentzündung fertigen, dann hätte ich wohl lieber das Lesezeichen genommen. Aber dafür ist es jetzt zu spät. Außerdem tritt der Wecker sowieso bald eine Reise zum polnischen Straßenbauamt an.
So, ich gehe jetzt mein Geodreieck holen und berechne ein letztes Mal -- unter Zuhilfenahme kompliziertester Winkelfunktionen -- die taiwanesische Taubstummen-Waisen-Uhrzeit!
Bis um 38.15 Uhr dann,
Kelly-Propelly!
PS: Das BOSSMANIA-Spiel, welches der Aggi-Kelly (mit seiner Firma seve-m) für Stabilo gebastelt hat, wurde jetzt auf www.stabilo.com groß gelaunched. Mit Gewinnspiel! Also ran an den Speck!
"Die Todeswaage des Todes... uaah!"™ © by Kelly-Propelly and Kelly-Media Inc. (04.11.2002)
Jeder Gast musste sich bei Ankunft und Verlassen der Party auf die "Todeswaage des Todes... uaah!"™ stellen und sein Gewicht von einem staatlich geprüften Todeswaagen-Ableser (also einem der Kellys) aufschreiben lassen. Der Gast, der sich in dieser Zeitspanne am meisten Gewicht anfraß und antrank, hatte gewonnen.
Es war ein spannender Wettkampf mit häufig wechselnden Spitzenreitern und einem überraschenden Sieger. Der Stummel belegte mit 2.0 Kilogramm Gewichtszunahme den ersten Platz. Sein Geheimnis: Den ganzen Abend über nur Wasser trinken und sich von harntreibenden Alkoholika sowie Kürbisprodukten fernhalten. Glückwunsch Stummel, Du hast eine Flasche Sekt gewonnen.
Auf dem zweiten Platz (nur 300 Gramm dahinter) lag Alex mit 1,7 Kilo. Den gemeinsamen dritten Platz belegten Eike und Georg mit jeweils 1,6 kg. Ihr gewinnt leider nichts, denn ihr habt ja immerhin nicht an einem Golfturnier teilgenommen, sondern an einem Wettessen, bei dem schon die Teilnahme der Lohn war.
Einige interessante Details aus unserer Auswertung der Gewichtsdaten:
Der durchschnittliche Besucher wog bei seiner Ankunft 67,47 Kilo. Im Mittel nahm jeder Gast während seines Aufenthaltes 0,98 Kilogramm zu und ging folglich mit einem neuen Gewicht von 68,45 Kilogramm nach Hause. Alle Besucher zusammen hatten Nahrung mit einem Gesamtgewicht von 26,5 Kilo in ihrem Verdauungstrakt, als sie die Party verließen. Nicht eingerechnet sind natürlich die Speisen, die noch während der Party wieder ausgeschieden wurden (das hätte genaue Zwischenmessungen erfordert). Wer die exakten Zahlen in tabellarischer Form sehen möchte, kann diesen Link folgen.
Das war's von Halloween -- für dieses Jahr... aber das nächste kommt bestimmt, gnua-hahahaha!
Bis dahin,
eure Kellys!
Mahlzeit und Hundstage! (24.10.2002)
Während ich meinen Platz in dem mit 280 Studenten eindeutig überfüllten Vorlesungssaal suche, denke ich: „Jetzt wäre eigentlich eine gute Zeit zum Frühstücken!“. Anscheinend bin ich da nicht der Einzige. Neben mir bemerke ich nämlich -- von Schmatzgeräuschen alarmiert -- wie eine junge Mutter ihrem Säugling die Brust gibt. Man nennt es ja auch stillen... ich glaube das heißt so, weil ein kleines Kind mit fünf Kilo Titte in der Schnauze einfach nicht mehr schreien kann.
Spontan wollte ich sagen:
"Junge Frau, wir sind hier doch nicht im Bundestag!"
Für den Augenblick musste aber ein verständnisvolles Lächeln genügen. Außerdem hatte ich ja noch ein Problem: Ich musste den Anblick ihrer handtellergroßen Brustwarzen aus meinem Gedächtnis löschen, bevor er dort bleibende Schäden hinterließ. Ein kleiner Sinnspruch schlich sich in meinen Verstand: »Kindermund tut Wahrheit kund!«
Das alles hat mich aber nicht daran gehindert sogar den Inhalt der Vorlesung zu begreifen. Ich war stolz auf mich! Beim Verlassen des Saales wurde dieser Stolz allerdings ein wenig relativiert. Denn der Kommilitone, der vor mir durch die Tür ging, war irgendwie... ein Hund.
Das ließ nur drei logische Schlussfolgerungen zu: Ich war in der Hundeschule. Der Hund ist eben sehr intelligent oder es gibt einen Punk unter meinen Studiengenossen.
Sei's wie's will... wir sehen uns an Halloween!
Kelly-Propelly
PS: Noch ein kleiner Web-Tipp! Wer sehen will, was der Aggi-Kelly den ganzen Tag auf der Arbeit produziert, der sollte mal auf www.stabilo.ch surfen und sich dort das Spiel BOSSMANIA downloaden. (Ist bei "Spiele" zu finden!)
Rendez-vous, part two! (10.10.2002)
Dabei ist die „Operation“ ja noch der angenehmste Teil. Viel schlimmer sind die ersten Tage danach. Man kann kaum etwas essen... schlimme Schmerzen… und ein übler Fehlgeschmack setzt sich im Mund fest. Ist ja auch kein Wunder: Erst hat man den Mund voller Salben und Desinfektionsmittel, später voller Blut. Außerdem klafft eine ziemlich große Wunde im Zahnfleisch.
Ich denke so ähnlich müsste es schmecken, wenn man eine Woche lang an einem offenen Bein leckt…
Aber das ist natürlich nur die Vermutung eines medizinischen Laien. Und nein: Ich habe nicht vor diese Hypothese empirisch zu überprüfen. Ihr braucht mir also nicht die Adressen eurer offenbeinigen Großeltern zu schicken. Danke!
Bis demnächst,
Kelly-Propelly
Rendez-vousFolgen! (13.09.2002)
Aber das ist vorerst ausgestanden und mir bleibt wenigstens ein witziger lila-orange-grün-roter Backen… Frauen müssen dafür oft viel Schminke kaufen und Stunden auf dem Klo verbringen.
Aber nun zu etwas komplett Anderem: Das Kanzlerduell! Ich muss auch noch etwas dazu loswerden. Denn anscheinend habe ich da etwas ganz Anderes gesehen, als all die Analysten:
1. Der Sieger des Duells war weder E. Stoiber noch G. Schröder, sondern Sabine Christiansen. Grund? Weil sie sich zum ersten Mal in einer ihrer Sendungen durchsetzen konnte. Glückwunsch, Sabine!
2. Der Verlierer war folglich auch weder G. Schröder noch E. Stoiber, sondern Gerd Ruge. Er hatte nämlich offensichtlich auf den Weg zum Studio seine Zunge verloren. Oder er sprach Orunge, einen fürchterlich seltenen Dialekt der Zulu-Sprache.
Meine persönlichen Lieblingsaussagen der beiden Streithähne (sinngemäß widergegeben):
a) G. Schröder: „Gewisse Ziele konnten nicht erreicht werden, da wir den Aufbau Ost finanzieren mussten…“. Für dasselbe Argument wurde Kohl abgewählt!
b) E. Stoiber: „Die großartigen Menschen, in diesem großartigen Land haben es verdient…“.
Mit dem gleichen Spruch -- und ausschließlich damit -- wurde Bush Präsident der USA.
Was wir daraus lernen? Keine Ahnung! Vielleicht, dass Schröder in vier Jahren 120 Kilo wiegt und einen birnenförmigen Kopf hat. Vielleicht, dass Stoiber amerikanischer Präsident wird. Aber vielleicht auch nur, dass die Krawatte den Unterschied zwischen Politikern macht!
Wählt was ihr wollt, aber wählt!
Euer Moby Dick der Politik,
Kelly-Propelly!
PS: Ich habe diesmal wenig Korrektur gelesen, also vielleicht findet ihr noch etwas für das Fehlerteufel-Spiel!
Lebenszeichen! (12.08.2002)
Ich hoffe außerdem, dass wir euch mit unserem kleinen C64-Browser nicht zu sehr vor den Kopf gestoßen haben.
Wenn ich heute zu ersten Mal seit dem Intodreams-Start von "wir" spreche, dann deshalb, weil mein lieber Bruder Axel endlich in die aktive Homepagebetreuung eingestiegen ist. Von ihm stammt nämlich der gesamte Programmcode, der nötig ist, um so eine komplexe Sache wie den C64 Browser zu verwirklichen. Und glaubt mir eines: Es hat verdammt viel Zeit gekostet!
So viel für heute, bleibt uns gewogen und besucht uns bald wieder!
Kelly-Propelly
Torrrrrrrrrrrrrrr, Torrrrrrrrrrrrr, Torrrrrrrr: 2:1 für Brasilien! (21.06.2002)
Ahhh, ich muss weg (11.06.2002)
Ich sitze jedenfalls gerade vor einem Referat, dass mich dermaßen fertig macht... von euch hat nicht zufällig jemand eine Zusammenfassung von Kapitel 7 aus dem Heckhausen über Motivation und Handeln? Niemand? Ehrlich? Na gut!
Dann mache ich wohl besser weiter mit dem Referat und vertröste euch mit ein paar wirklich coolen neuen Sachen auf DEMNÄCHST... bis dahin,
euer psychotischer Psychologe
Kelly-Propelly
P.S.: Nicht vergessen: Cookies essen ist gesund und macht glücklich ;-)
Sondermeldung! (16.05.2002 - 3.40 Uhr a.m.)
Aggi und Ich haben STAR WARS gesehen!!! Aaaaaahhhhhhhhhhhhh, ich meine natürlich: ahhhhhhhhhhhhhhh! Oder war's doch aaaaaahhhhhuaahhhhhuahhhhhuahuahuhuhhhhhhhaaaaaaaaaa, yippieyeihohahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!
So, muss jetzt ins Bett! Ist ja schon 3.40 Uhr a.m.! Aber eines will ich euch noch mitgeben:
Aaaaaaaahhhhaaaaahahahahahahahaaaaaaaaaaaaaaahhahahahahahahahahahahahaaaaaaaaaa!
Und jetzt schaut euch den Film selber an... bitte tut euch den Gefallen!!! Sehen uns dann in den nächsten drei Wochen im Kino!
Euer
Kelly-Adi-Mundi!
P.S.: Wir haben noch Karten für Sonntag, 23 Uhr im Cine Citta! Wer geht mit!?
Intodreams mit Knickebein! (05.04.2002)
Dann seit auch ihr Opfer von KNICKEBEIN, der schrecklichsten „Süßigkeit“ des bekannten Universums. Der Süßigkeit, die schwere seelische Schäden hinterlässt, dem zweitfiesesten Gegenstand nach Buttersäure!
Hatte jemand von euch jemals die Möglichkeit, sich für Knickebein zu rächen? Weiß jemand, wer es erfunden hat? Ich wette wir verdanken dieses, genauso wie viele andere Übel mal wieder irgendeinem schwäbischen Erfinder der direkten Nachkriegszeit (oder auch bekannt als "die schlechte Zeit"). Der dachte sich wahrscheinlich:
“I’ hab’ koi’ Schokolade, I’ hab’ koin Zugger, abber i hän Urin un’ Sauerrahm, da mached mer’ wes zun Essen draus un’ verglopfets deuer...“
(Übersetzung: “Mir steht weder Schokolade noch Zucker zur Verfügung, aber ich habe genügend Urin und Sauerrahm. Daraus stellen wir ein Nahrungsmittel her und verkaufen es möglichst gewinnbringend!“).
Ich weiß nicht warum ich das alles zum Besten gebe... vielleicht einfach nur deshalb, weil ich Knickebein fies finde und will, dass es vom Markt genommen wird. Außerdem verkünde ich hiermit die Gründung des „Knickebeinopfer Hilfsfonts und Seelsorgeforums“.
Zu finden im Forum von Intodreams. Ich weiß, die meisten von euch sind betroffen, also lasst es einfach raus... danach geht’s euch besser, ehrlich!
Wissenswertes zum Thema Knickebein:
- Man erkennt Knickebeinopfer daran, dass ihnen Erbswurstsuppe und Brunsrüben schmecken
- Knickebein hieß bis spät in die 50er Jahre „Hitlerspucke“, oder später in den 70ern „Geschmacksknospennapalm“
- Knickebein wurde von westlichen Geheimdiensten in die DDR, Russland und China eingeführt, um die sozialistische Moral zu unterwandern
- Aus Knickebein ist das Anagramm „Knie Knie B.C.“ formbar?!?
- Knickebein hieß auch ein Navigationssystem der Deutschen Luftwaffe im zweiten Weltkrieg (Kein Scherz!)
- Knickebein zählt zu den Baiserfüllungen (Kein Scherz!)
Euer Seelsorger,
Kelly-Propelly
Das Ende einer Ära! (25.03.2002)
Was ihr hier seht ist die letzte Stufe des alten Baumwoll-Looks, denn es muss weitergehen und "Magnum" steht schon in der Tür.
Wie es weitergehen wird will ich noch nicht verraten, aber es steckt schon jetzt verdammt viel Arbeit drin. Unter anderem hat mein lieber Bruder alleine schon ungefähr 12 Stunden daran PROGRAMMIERT! Es wird auf jeden Fall cool. Es haben sich auf meiner Festplatte auch einige kleine Skurrilitäten angesammelt, die vielleicht ihren Weg auf Intodreams finden. Wir werden sehen...
Bis dahin,
Kelly-Propelly
Happy Birthday, Intodreams! (13.03.2002)
Wenn ihr also in Zukunft auf Intodreams vorbeischaut, dann denkt daran, dass ihr mal wieder euren wertvollsten Besitz verschwendet... ZEIT!!!
Verwirrt?! Hmmm... drückt doch mal auf das Geschenk! Aber Vorsicht, wem bei Zeitreisen schlecht wird, der sollte es lassen!
Bis bald,
Kelly-Propelly
Auswertung und Abrechnung! (??.??.??)
Als Mathetestergebnis in der zweiten Klasse einer Berlin-Marzahner Grundschule wäre das ein Spitzenergebnis, aber auf der kunterbunten Bildungsbürgerseite im Internet? Na gut! Als politische Erhebung ist die Umfrage immerhin interessant und liegt im bayrischen Landesschnitt. Was wir daraus lernen?! Stoiber bleibt sicher bayrischer König, auch wenn er den Sprung zum GröKaz ("größter Kanzler aller Zeiten") höchstwahrscheinlich nicht schaffen wird. Außerdem ist es ein Indiz dafür, dass 61 Prozent der Intodreamsbesucher (also alle, die sich von Frage vier und fünf haben ablenken lassen) politische Fanatiker/Eiferer sind, die eigentlich auf Focus.de, oder Spiegel.de wollen, sich aber irgendwie immer vertippen... und das ist gut so und sollte so bleiben, hmpf!
Bis bald,
Kelly-Propelly
PS: Natürlich bedanke ich mich für alle abgegebenen Stimmen und möchte daran erinnern, dass hier auf Intodreams fast alles Satire-Schmiere-Popiere ist (... für den Fall, dass sich irgendjemand durch Inhalte beleidigt, missachtet, überbeachtet, beeinflusst, politisch diskreditiert, oder sonst was fühlt.)
Ola, Los Wochos del Intodremos! (25.01.2002)
Germanistische Gedanken! (22.01.2002)
Definition 1) Wort: "Intuitiv vorgegebener und umgangssprachlicher Begriff der sprachlichen Grundeinheiten, dessen zahlreiche sprachwissenschaftliche Definitionsversuche uneinheitlich und kontrovers sind." (Bußmann, s.v. Wort)
Definition 2) Wort: "Eine Möglichkeit ist, das Wort als sprachliche Einheit zu definieren, die in der geschriebenen Sprache durch Leerstellen begrenzt ist. [...]" (Quelle: Linguistik-Tutorium)
Wir wissen jetzt also immer noch nicht genau wie ein Wort grundsätzlich zu definieren ist, haben aber zwei sehr konkrete Anhaltspunkte gewonnen. Erstens, dass es eine sprachliche Grundeinheit ist und zweitens, das es durch Leerstellen begrenzt wird. Nun wage ich es (in meiner grenzenlosen Kühnheit) diese beiden Erkenntnisse auf das Wort des Jahres 2001 anzuwenden: "Der 11. September"... Hmm!!! Ich komme zu dem Schluss, dass das Wort des Jahres eine Phrase, oder ein Halbsatz sein muss, da es keines der genannten Kriterien erfüllt (bzw. übererfüllt). Genau genommen besteht es nämlich aus drei Worten, aber auch nur dann, wenn man "11." ausschreibt, da es ansonsten in die "Rubrik" Ziffer/Zahl eingeordnet werden müsste. Natürlich bin ich nur ein unwissender Wurm, aber es könnte doch auch sein, dass hier ... seltsame... Gründe sprachwissenschaftliche Gesetzte aus den Angeln heben. Oder darf man die Regeln einfach ändern, wenn Professor vor dem Namen steht (was zu vermuten wäre, da ähnliches schon öfter vorgekommen ist- siehe Link)?!
(Link: http://www.gfds.de/woerter.html)
Nachtrag:O.K., die gfds schreibt "Wort, oder Ausdruck". Aber dann sollen sie es halt auch Ausdruck des Jahres nennen... das würde nämlich beides abdecken!
II. Literaturwissenschaft
Schöne Jugend (von Gottfried Bern, aus "Die Mordgeschichten")
Der Mund eines Mädchens, das lange im Schilf gelegen hatte,
sah so angeknabbert aus.
Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löchrig.
Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell
fand man ein Nest von jungen Ratten.
Ein kleines Schwesterchen lag tot.
Die anderen lebten von Leber und Niere,
tranken das kalte Blut und hatten
hier eine schöne Jugend verlebt.
Und schön und schnell kam auch ihr Tod:
Man warf sie allesamt ins Wasser.
Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten!
... Wer hätte gedacht, dass man in Literaturgeschichte "Splatter-Lyrik" analysiert. Ziemlich derbe! Aber es hat mich doch beeindruckt. Wie wäre es mit einer Gedichtanalyse im Forum? Ich bin dabei!
III. Wissenswertes
Wusstet ihr, dass unkundige, englischsprachige Zeitgenossen Germanistikstudenten leicht für Bakterienforscher halten könnten, da das Wort "germs" aus dem Englischen übersetzt Bakterien heißt. Im Böhmischen, bzw. Österreichischen heißt "Germ" soviel wie Hefe... Wer weiß, welche "false friends" das Wort Germanistik in anderen Ländern dieser Welt provoziert... Aber bisher kenne ich nur unerfreuliche, die alle an Geschlechtskrankheiten erinnern ;-)
Das war's vorerst aus dem Leben eines Taugenichts,
euer Kelly-Propelly!
Das Leben mit dem Euro! (07.01.2002)
Man sagt, je später der Abend, desto schöner seien die Gäste. Nun, für Kunden trifft diese alte Volksweisheit zumindest nicht zu. Es muss doch jedem verdächtig vorkommen, wenn Menschen um 20.30 nichts besser zu tun haben, als bei wildfremden Servicemitarbeitern darüber zu klagen, dass ihnen die wieder mal viel zu klein bestellte Unterwäsche nicht passt...
Das Schloss der Autotür gibt nur unter einem übellaunigen „plopp“ den Weg frei. Wer will sich bei dieser Kälte schon freiwillig bewegen?
Der Wagen läuft zumindest. Die Scheiben sind stark vereist und das Lenkrad fühlt sich so kalt an, das die Berührung beinahe schmerzt. Ihr Blick fällt auf die Tankanzeige. Der Zeiger schafft es kaum sich über den roten Bereich zu hieven. Daran ist sicher auch die Kälte schuld, denn der Tageskilometerzähler zeigt nur 480 km an. Sie überlegt: „Hmmm... das sind ungefähr 250 Euro... sollte doch reichen!“
(Nach einer wahren Begebenheit- aber wer wird nicht verraten!)
P. S. : Hey, Michi! Die ...-Seite ist wieder online! Inklusive einer kleinen Überraschung.
Eine schöne Woche noch,
Kelly-Propelly
Ein glückliches und gesundes neues Jahr!? (31.12.2001)
euer
Kelly-Propelly
Und wo bleibt der Spaß? (4.12.2001)
Der Spaß und die Muse bleiben auch privat etwas auf der Strecke. Wer hätte gedacht, dass man als Politikwissenschaftler arbeiten muss? Man muss es tatsächlich und das merkt man mal wieder an den Fortschritten die Intodreams nicht macht. Seit Wochen liegen die verschiedensten Dinge auf meiner Festplatte herum (unter anderem ein neues Layout), aber ich schaffe es nicht, sie veröffentlichungsreif zu kriegen. Keine Zeit, denn Zeit ist Geld und Geld ist nichts anderes als eine Abstraktion des guten alten Warentausches, dessen Grundlage wiederum der Direkterwerb, bzw. die Eigenproduktion der zum Leben notewendigen Dinge ist... was uns das sagen soll?
Erstens, dass alle Punks völlig daneben liegen, wenn sie behaupten, dass sie auf der Strasse leben, weil sie nicht für ein kapitalistisches und inhumanes System arbeiten wollen. Denn wenn man den Abstraktionsgedanken weiterverfolgt, dann musste man schon immer arbeiten, um zu leben. Nur eben mit dem Unterschied, dass Punks mit dieser Einstellung in der Urzeit verhungert, oder vom Säbelzahntiger zerfleischt worden wären.
Und zweitens, dass dieser Spruch völliger Blödsinn ist. Wenn Zeit nämlich Geld wäre, dann müssten Punks ja die reichsten Geschöpfe der Welt sein, oder? Folgerung: Punks sind einfach nur faule Schweine! Fragt mich jetzt bitte nicht, wie ich darauf gekommen bin...
Ich wollte mich ja eigentlich bloß mal wieder melden,
Bis bald,
Kelly-Propelly
P. S.: Sowohl das Gästebuch, als auch das Forum sind keine Attrappen! Ihr könnt ja auch einfach mal reinschreiben, wenn es euch ankotzt, dass es hier nie vorwärts geht... oder, dass es euch stinkt, weil Seiten wie diese das Internet verstopfen, oder... mal richtig den Michi ausschimpfen ;-)
09.10.2001
Ich weiß, die Fortschritte auf Intodreams hätten ruhig etwas größer in der Anzahl und radikaler im Ansatz ausfallen dürfen, aber die Verfeinerung des Vorhandenen hat sich doch irgendwie gelohnt, oder? Intodreams ist jetzt richtig wuselig und bunt... und international. Was die tatsächlichen Neuerungen angeht, so könnt ihr diese bei Freund Maulwurf (Info-...aber nicht verklicken!) nachlesen. Für die nähere Zukunft - und ich möchte hier ausdrücklich zu Protokoll geben, dass ich nicht mehr in Monaten rechne- stehen viele tolle, noch nie gesehene Gimmicks für Intodreams an. Lasst euch überraschen...
Für alle Zeugen meiner an griechische Tragödien erinnernden Odyssee auf der Suche nach der passenden Profession: Ich bin jetzt kein fauler, stinkender, sich herumtreibender Arbeitsloser mehr, der dem Staat auf der Tasche liegt... Nein!!!
Ab 15. Oktober bin ich ein elitärer, hochnäsiger, den Saat noch mehr kostender, fauler, stinkender, sich herumtreibender Germanistikstudent! Schaut euch einfach das Beweisfoto an:
Leider ist mein Scanner kaputt und ich sehe noch ein Stück übler aus, als sonst... und falls jetzt jemand schreit: "Hey, der sieht aber in echt genauso scheiße aus!", dann kann ich dazu nur eines sagen: "Ich habe die verdammte Matrix doch nicht programmiert!!!"
Bis bald, Herr Wald!
Euer Kelly
Montag, 6. Dezember 2004
20.07.2001
Und es lebt doch, Igor! Kelly ist wieder gesundet und munter bei der Arbeit. Zur Feier dieses - und diverser anderer Umstände - gibt es ein neues Musikstück... aber wenn ihr dachtet, so billig davon zu kommen habt Ihr euch getäuscht: Heute Nacht habe ich den ersten Beitrag für Familienbande fertig gestellt. Viel Spaß damit... ansonsten halte ich es mit Huey Lewis: »It's hip to be square... dubb... dubb... dududubb!!!«
Aber nur solange einem davon nicht schwindelig wird, denn sonst muss man zum Neurologen auf ein psychiatrisch-neurologisches Konzil... und eine Darmspiegelung!
Euer Kelly!
29.06.2001
Es gibt ein neues Quiz! Aber diesmal für Profis. Dafür ist auch das Preisgeld gestiegen. Es winkt ein Sole-Gutschein im Wert von 10 DM! Einfach folgenden Link benutzen: Ich will Kohle für's Sole!
An alle, die sich zufällig hierher verirrt haben und die es vergessen hatten: Heute ist Abi-Verabschiedung des Jahrgangs 2001! Ich sehe euch dann dort...
Euer Kelly-Propelly!
01.04.2001
Schlechte Neuigkeiten: Leider muss ich auf unbegrenzte Zeit die Arbeiten an Intodreams einstellen.
Schuld daran ist mein Rechner, der sich seit Monaten vehement weigert, richtig zu arbeiten - ist aber kein Ossi, ehrlich. Tatsächlich bin ich mittlerweile soweit, ihm eine poltergeist-ähnliche Boshaftigkeit zu unterstellen. Aber hat bald ein Ende! Der GUTE kommt am Montag zum Exorzisten.
Bis bald, euer Kelly!
(Beschwerden bitte an: Gerhard.Schröder@Bundeskanzleramt.de)
12.03.2001(Start)
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